Der Magath Faktor

Felix Magath scheint überall dort, wo er als Trainer wirkt, Verbesserungen zu bewirken. Nicht nur das – handfeste Erfolge sind es, die ihm auf Schritt und Tritt folgen. Mittlerweile sprechen sowohl viele seiner Kollegen als auch viele Fans von ihm mit solcher Ehrfurcht, wie man sie zuletzt vielleicht dem Kollegen Ottmar Hitzfeld entgegenbrachte. Doch was ist es, was Felix Magath so sehr als Trainer auszeichnet? Glaubt man seinem einstigen Mannschaftskollegen Horst Hrubesch, mit dem er jahrelang beim HSV spielte, als dieser seine Glanzzeit in Europa hatte, dann ist es vor allem der unbedingte Wille zum Erfolg und die damit einhergehende Disziplin, was Felix Magath auszeichnet. Eine Eigenschaft, die ihm schon als Spieler zu eigen war. Horst Hrubesch wähnte Felix Magath in einem Interview gar als einen der besten deutschen Mittelfeldspieler aller Zeiten.

Geldnot auf Schalke

Zur Sache: Wie es scheint, ist Schalke nach wie vor hoch verschuldet und schlittert nun am Rande der Zahlungsunfähigkeit entlang. So berichtete die Financial Times von einer erheblichen finanziellen Schlagseite auf dem Königsblauen Schiff des deutschen Fußballs. Und zwar soll der Finanzchef auf Schalke, mit dem wohlklingenden Namen Peter Peters, intern eingeräumt haben, dass bereits drei von vier Notkonten restlos geplündert sind. Diese Notkonten bedienen normalerweise die Kredite, die Schalke 04 in Anspruch nimmt.

Michael Ballack

Michael Ballack, ein Spieler mit einem Gesicht, das Schwiegermütter lieben. Vor allem aber ist er ein richtig guter Fußballer. Das offenbarte sich schon zu Beginn seiner Laufbahn. Den Anfang machte Michael Ballack in Chemnitz. Bei einem Verein mit dem klangvollen Namen BSG Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt (*ächz*). Im Alter von sieben Jahren viel er seinem dortigen Trainer, Steffen Hänisch (ein verdienter Zweitligist), sofort auf. Dieser erkannte schon früh die technischen Anlagen des Mittelfeldakteurs.

Joachim Löw

Es ist nicht verwunderlich, wenn Jogi Löw vielen durch sein Wirken als Trainer weit eher im Gedächtnis bleiben wird, als durch seine Spielerlaufbahn.
Der gelernte Stürmer war zwar auch als Aktiver in der Bundesliga tätig. Bei seinen drei Vereinen (VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt und Karlsruher SC) kam er jedoch nie wirklich über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus. In 52 Bundesligaeinsätzen konnten aufmerksame Beobachter sieben Tore durch Jogi Löw feststellen.